Journalisten...


...sind die Zahnstocher der Nation. Per Grundgesetz dazu verdonnert, machen sie quasi berufsmäßig von ihrer Meinungsfreiheit Gebrauch. Während sie dabei angeblich dauernd grübeln, welchen Beruf sie wohl verfehlt haben.

Sie verstehen alles. Aber meist nur halb. Profundes Halbwissen nennt man das. Schließlich muss man die Tatsachen kennen, bevor man sie verdrehen kann. Und ohnehin: Nachher wussten sie alles schon vorher.

Nur bei Agatha Christie nicht - die hat sie in ihren Büchern immer sterben lassen. Apropos Krimi-Grande-Dame: Womöglich sind Journalisten einfach nur Literaten in Eile. Ständig auf Trab sozusagen. Und zudem immer auf dem Laufenden. Schließlich gibt's manch "bewegendes" Thema, das man in Buchstaben verpacken kann...